Osterzeit ist Schoko-Hasen-Zeit. Und wenn der Schokoladen-Hase dann auch noch in einem süssen Oster-Körbchen aus edler Schokolade sitzt und vergnügt vor sich hinlächelt, schmelzen grosse und kleine Feinschmecker dahin.

Zur Geschichte des Osterfests

Das Osterfest ist das älteste christliche Fest. Der Name „Ostern“ wurde irrtümlicherweise von dem indogermanischen Wort „Austro“ („Morgenröte“) abgeleitet, dem Namen eines germanischen Frühlingsfests. Das christliche Osterfest, das ursprünglich drei Tage lang gefeiert wurde, gilt als Fest der Auferstehung Christi von den Toten. Heutzutage begeht man es immer am ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond. Untrennbar verbunden mit dem christlichen Osterfest sind Ostereier und Osterhase.

Ohne Ostereier und Osterhasen kein Osterfest

Wer an seine Osterfeier denkt, dem fallen sofort leckere Schokoladen-Ostereier ein. Doch hatte das Ei ursprünglich überhaupt nichts mit dem Osterfest zu tun. Das Ei ist jedoch seit dem Altertum Symbol für neues Leben und Wiedergeburt. Im antiken Griechenland bemalte man während der Frühlingsfeste Eier und übergab sie Freunden als Geschenk.

Woher die christliche Sitte, Eier zu bemalen und zu verschenken, stammt, ist nicht hundertprozentig geklärt. Seit dem Mittelalter gilt das Ei als Symbol für die Auferstehung Jesu Christi. Deshalb findet man es auch häufig auf Marienbildern dieser Zeit. Aus dem 12. Jahrhundert stammt der Brauch, die während der Fastenzeit angesammelten Eier, die man ja nicht essen durfte, am Osterfest in der Kirche segnen zu lassen und sie danach bunt eingefärbt als Geschenke zu verteilen. Martin Luther berichtet von roten Eiern bei der Oster-Weihe. Der erste schriftliche Beleg für das „Oster-Ey“ stammt aus dem 14. Jahrhundert. Man bezeichnete damit die Eier, die Bauern ihrem Feudalherrn zum Osterfest als Zins-Ei abzuliefern hatten.


Ostereier
Ostereier

Beliebte Osterbräuche

Die Sitte, Ostereier im Garten zu verstecken und sie von Kindern suchen zu lassen, wird erstmals 1682 beschrieben: Man erzählte den Kindern, dass der Osterhase die Eier lege, bunt bemale und für sie verstecke. So wurde der Osterhase zum Eier-Bringer. Seinen Siegeszug als Oster-Symbol trat der niedliche Hase jedoch erst ab dem 19. Jahrhundert an. Wie er zu der Ehre kam, mit dem christlichen Fest verbunden zu werden, ist nicht genau bekannt. Nach einer Deutung machte man den Hasen wegen seiner großen Fruchtbarkeit zum Symbol des Lebens. Ausserdem ist er eines der ersten Tiere, die im Frühling Junge zur Welt bringen. So lag es nahe, ihn mit dem Osterfest in Verbindung zu bringen.

Ostern ist nicht nur ein religiöses Fest: Man liebt das Fest im Frühling auch wegen seiner Bräuche. Je nach Land und Region gibt es Eier-Suchen, Eierpecken, Eierlaufen und andere Oster Traditionen. Manche von ihnen sind schon Jahrhunderte alt.


Confiserie Bachman
Confiserie Bachman (Bild: © confiserie.ch)

Die Confiserie Bachmann

Die beliebte Bäckerei-Confiserie Bachmann wurde 1897 von Anton Bachmann im schweizerischen Sursee gegründet. Er machte daraus ein erfolgreiches Familien-Unternehmen, das heute landesweit mit 16 Fachgeschäften an 17 Standorten vertreten ist. Allein in Luzern gibt es 10 Bachmann Filialen. Weitere Verkaufsgeschäfte finden Sie in Stans, Kriens, Zug, Emmenbrücke, Zürich und Spreitenbach. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 400 Mitarbeiter und gilt als einer der führenden Chocolatiers in der Schweiz. Täglich werden dort mehr als 100 Backwaren aus natürlichen Rohstoffen hergestellt. Die landesweit bekannte Bäckerei-Konditorei ist stolz darauf, ihre Produkte ohne chemische Zusatzstoffe, künstliche Aromen und Fertig-Backmischungen in der gewohnten handwerklichen Qualität herzustellen: Bei Bachmann gibt es keine industrielle Massenware, sondern nur mit der Hand hergestellte und mit viel Liebe verzierte Süsswaren. Ihre Zutaten werden eindeutig deklariert, sodass der Kunde genau weiß, was „drin steckt“. Die Bachmann Süssigkeiten bestehen aus Original Schweizer Schokolade, die für ihre Reinheit und ihren zarten Schmelz bekannt ist. Alle Torten und Süsswaren werden aus verfeinerten traditionellen Rezepturen hergestellt. Die Lust der Schweizer Spitzen Chocolatiers am Komponieren beweisen auch die vielen selbst entwickelten Rezepturen, die in der firmeneigenen Produktionsentwicklungsabteilung entstehen.

Das Bachmann Sortiment

Zum umfangreichen Sortiment der Schweizer Bäckerei-Konditorei gehören ausser den klassischen Brot- und Backwaren feinste Patisserie-Artikel. Täglich fertigt man in den Backstuben mehr als 50 verschiedene Praliné-Sorten. Berühmt sind Eigen-Kreationen wie „Luzerner Torte“ und „Schoggitürmli“.

Die Bachmann Saison-Artikel
Falls Sie Ostern in der Schweiz feiern, hat der Confiseur Bachmann für Ihre Osterfeier garantiert das Richtige. Sie finden bei Bachmann klassische, natürlich gestaltete Sitzhasen, schlanke stehende Nostalgie-Hasen mit Osterei-Körbchen, Riesen-Osterhasen, kleine Häsli und Hasen mit Logo. Auch Hasen im Oster-Nest können Feinschmecker dort kaufen. Alle Osterhasen bestehen – wie könnte es bei Confiserie Bachmann auch anders sein – aus bester Schweizer Schokolade.


Wie entsteht ein Schokoladen Osterhase?


Wie der Bachmann Schoko-Hase entsteht

Zuerst erwärmt man die Kuvertüre auf 45 °C und lässt sie dann auf 27 °C abkühlen. Danach wird sie auf 32 Grad erwärmt und auf dieser Temperatur gehalten. Der Confiseur zeichnet Gesicht und Konturen mit dunkler und weisser Schokolade in die Plastik-Form. Danach werden beide Seiten der Form mit flüssiger Schokolade ausgestrichen. Die versehentlich über den Rand gepinselte Kuvertüre kratzt man mit einem Spachtel ab. Dann werden beide Form-Hälften aneinander geklammert. Die auf den Kopf gestellte Form wird komplett mit flüssiger Kuvertüre gefüllt und wieder umgedreht, sodass die heisse Schokolade zurück in den Topf läuft. Dasselbe Prozedere führt man danach noch zweimal durch, um eine zart schmelzende Schokoladen-Schicht zu erhalten. Im nächsten Arbeitsschritt gießt man heisse Schokolade auf ein Papier, streicht sie glatt und setzt die Form dort hinein. Auf diese Weise wird der Boden der Schoko-Figur fertiggestellt. Danach lässt man den noch in der Form befindlichen Osterhasen bei 10 °C erkalten, bis die Kuvertüre so ausgehärtet ist, dass man das Schoko-Tier aus der Form lösen kann. Im letzten Arbeitsschritt werden kleinere Korrekturen vorgenommen und Details ergänzt.

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